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Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 9

 

Jeder von euch hatte sie bestimmt schon mal: Eine ganz tolle, inspirierende und unvergessliche Begegnung.

Ich wollte von den beliebtesten deutschen Bloggern wissen, was deren schönste Begegnung war. Ob auf Reisen, im Alltag, im Web oder sonst wo im Leben.

Da es so viele tolle Blogger und dementsprechend auch viele tolle Geschichten gibt, wird es hierzu mehrere Teile geben.

Hier jetzt die nächste Blogger-Begegnungen und somit der neunte Teil dieser Serie!

Marianna Hillmer-Wiechmann von Weltenbummler Mag

 

Marianna ist Hamburgerin mit griechischen Wurzeln, hat dem Norden aber vorerst den Rücken zugekehrt und wohnt momentan in München. Die 30-Jährige reist gerne und genauso gern erzählt sie davon, deswegen gibt es ihren Blog Weltenbummler Mag. Ich reise gern und genauso gern erzähl ich davon, deswegen gibt’s Weltenbummler Mag. 

Die Gastfreundlichkeit der Albaner hat mich während meiner Balkanreise unheimlich beeindruckt.

In Albanien gibt es kein ausgeprägtes öffentliches Busnetz, also greift man auf die üblichen Minibusse zurück. Abfahrt ist immer dann, wenn der Bus voll ist. Treffpunkte über verschiedene Plätze in der Stadt verstreut. Das System kennen wirklich nur die Einheimischen. Für alle anderen wirkt es völlig zufällig und ordnungsfrei.

Ich wollte nach Himara, an die albanische Küste und bahnte mir meinen Weg erstmal von Tirana nach Vlora.

Himara ist ein wirklich kleiner Ort, von dem ich zwar wußte, dass es einen Bus dorthin geben muss, aber nicht wann der fahren würde.

Auf der Busfahrt von Tirana Richtung Küste kam ich mit einer Studentin ins Gespräch, die sich dann ganz großartig um meine gesamte Weiterfahrt kümmerte. Sie rief einen Freund an, der wiederum einen Busfahrer kannte, fand heraus, wo und wann der nächste Bus nach Himara abfahren würde und überzeugte den ersten Busfahrer extra für mich einen Umweg zu fahren, um mich an exakt der nächsten Bushaltestelle abzusetzen.

Und damit ich dann auch wirklich an der richtigen Stelle wartete (es gibt keine Haltestellenschilder) stieg sie mit aus und setzte mich auf dem exakt richtigen Fleck, instruierte einen weiteren Wartenden, wo ich hin wollte und stattete mich noch mit einer lokalen Spezialität aus ihrer Heimatstadt aus, damit ich die Wartezeit genussvoller überbrücken konnte.

Der Wartende entpuppte sich dann später als Lokalpolitiker, aber das ist eine weitere schöne Begegnung, die es bald auf Weltenbummler Mag nach zu lesen gibt.

2 Kommentare

  1. Pingback: Albanien - Im Land der Bunker. Teil 1: Skodra | Reiseblog

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