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Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 8

 

Jeder von euch hatte sie bestimmt schon mal: Eine ganz tolle, inspirierende und unvergessliche Begegnung.

Ich wollte von den beliebtesten deutschen Bloggern wissen, was deren schönste Begegnung war. Ob auf Reisen, im Alltag, im Web oder sonst wo im Leben.

Da es so viele tolle Blogger und dementsprechend auch viele tolle Geschichten gibt, wird es hierzu mehrere Teile geben.

Hier jetzt die nächsten zwei schönsten Blogger-Begegnungen und somit der achte Teil dieser Serie!

 

Susanne Rademacher von Lieschen-heiratet.de

 

Susanne präsentiert auf ihrem Hochzeitsblog „Lieschen heiratet“ DIY-­Ideen und praktische Tipps rund um das Thema Heiraten sowie moderne Hochzeitsreportagen und Styled Shoots aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und schreibt – immer mit einem kleinen Augenzwinkern – über ihre eigene Hochzeit mit Herrn Richtig.

Mit 17 lebte ich gerade mit meinen Eltern in Ägypten und wir fuhren in jeder freien Minute mit dem VW­Bus durch das Land. Kurz vor Weihnachten campierten wir buchstäblich im Nichts der Wüste neben einer leeren Straße – unter dem wunderschönsten Sternenhimmel, den ich je in meinem Leben gesehen habe. Von Horizont zu Horizont kein Licht außer Sternenglanz. Darüber die gewölbte Himmelskuppel. Und ab und zu eine! Sternschnuppe. Diese Begegnung mit der Natur werde ich nie vergessen.

Und ein Grund, warum ich heute so gerne richtig gute Bilder aus Hochzeitsreportagen auf meinem Blog zeige, war die Begegnung mit Professor Jochen Blume während meines Volontärkurses an der Akademie für Publizistik. Ein wahnsinnig sympathischer Starfotograf aus Hamburg, der innerhalb weniger Stunden alle mit seinen Bild-Geschichten von Kennedy und Co. Und seiner Leidenschaft für Fotografie fesselte. Diese Begegnung war gelebte Geschichte pur!

 

 

Florian Franke von Weltnomade

 

Mit Weltnomade will Florian seinen Lesern zeigen, wie er sein Leben einmal komplett umgekrempelt hat und vom Büroangestellten zum Weltnomaden wurde. Von der Planung, in der er sich gerade noch befindet, bis hin zu abenteuerlichen Reisen in der ganzen Welt, möchte er nicht nur eine Reise antreten bei derer er am Ende wieder in seinen gewohnten Alltag zurückkehrt, sondern ein Wechsel von der Sesshaftigkeit zum Nomaden. Mit allen Überraschungen und Niederschlägen von unterwegs, will er anderen zeigen, dass der Traum vom Reisen keiner bleiben muss und jeder sich diesen verwirklichen kann, wenn er nur will. 

Insgesamt war ich eine Woche dort, hatte aber noch nicht so richtig Ahnung wie ich von Berlin wieder nach Freiburg kommen sollte. Nach vergeblicher Suche über den Luftweg, habe ich mich entschlossen die Strecke mit dem Auto zurückzulegen. Ein Fahrer für die Strecke war über die Mitfahrzentrale schnell gefunden, aber da es mein erstes mal war, dass ich bei einen fremden mitgefahren bin, den ich zuvor noch nie begegnet war, bin ich schon etwas nervös und skeptisch zum vereinbarten Treffpunkt gegangen.

Als wir uns am Hauptbahnhof in Berlin gefunden hatten, waren die ersten Minuten nun doch recht anstrengend für mich. Ich  kann normalerweise gezwungenen Small-talk nicht leiden, obwohl ich sehr gerne neue Menschen kennen lerne und mich für sie  interessiere und was hinter ihnen steckt aber nur wenn ich es möchte und nicht aus der Situation heraus gedrängt werde. Er hatte mich erstmal mit vielen Fragen bombardiert. Nachdem mir klar wurde, dass wir ca. die nächsten neun Stunden zusammen im Auto sitzen würden, habe ich beschlossen die Seiten zu wechseln und seine Fragen erwidert.

Er erzählte mir, dass er die letzten Tage von Freiburg aus nach Köln über Hamburg bis Bremen und schlussendlich von dort aus nach Berlin gefahren sei. Er hat eine zeitlang in Berlin gelebt aber war nun schon vor einigen Jahren nach Freiburg gezogen. Nach ca. 300 Kilometern auf der Autobahn gingen mir irgendwie die Fragen aus und so erzählte ich von den Plänen meiner Weltreise. Nach kurzer Zeit kamen wir durch das Thema Wohnungsauflösung wieder auf ihn zu sprechen und er erzählte mir, dass er seit vielen Jahren keine eigene Wohnung mehr habe und immer wieder hier und dort bei Freunden leben würde. Das machte mich neugierig und ich wollte wissen wie es dazu gekommen ist.

Er erzählte mir, dass er schon jahrelang den Sommer über in Südfrankreich leben würde und für Essen und Unterkunft dort in einen Restaurant arbeitet. Ohne einen Cent in der Tasche zu reisen, wäre für ihn normal und er liebt es von jetzt auf gleich aufzubrechen ohne einen Plan was morgen sein wird. Er war mit der Zeit ein richtiger Überlebenskünstler geworden. Sein Besitz könnte er ins Auto laden und ohne groß zu packen losziehen. Zur Zeit machte er eine Ausbildung in Freiburg aber nutzt jede sich bietende Gelegenheit um zu reisen. Ich habe diese sorglose und planlose Art die er hatte bewundert, ich konnte mich zwar nicht komplett mit seinen Idealen identifizieren aber sein Leben außerhalb der gesellschaftlichen Norm fand ich beeindruckend. Wenn ich bis dato noch nicht denn Entschluss gefasst hätte auf Reisen zu gehen und das genaue Datum wüsste, hätte ich es spätestens nach dieser Autofahrt in Angriff genommen und eigene Pläne geschmiedet.

Diese Begegnung hat mir wieder gezeigt, dass ein Leben als Reisender in den unterschiedlichsten Varianten möglich ist, wenn man es nur will. Es war eine tolle Fahrt und die beste Alternative um die Strecke zwischen Berlin und Freiburg zu überwinden.

 

Weitere Blogger-Begegnungen folgen…

Wie sieht es bei euch aus? Was waren eure schönsten oder inspirierendsten Begegnungen?

 

Ihr wollt noch mehr tolle Begegnungen lesen?! Hier geht’s zu den vorherigen Teilen:

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 1

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 2

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 3

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 4

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 5

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 6

Blogger verraten ihre schönsten Begegnungen – Teil 7

 

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